Coaching in Persönlichkeitsentwicklung

Coaching in Persönlichkeitsentwicklung – was heißt das überhaupt?

Ich weiß nicht, wie es bei dir ist. Aber immer wenn ich mich auf Dinge einlasse, die mir neu oder noch relativ unbekannt sind, versuche ich erst einmal herauszufinden, was allgemein bekannt ist. Und ganz häufig – diesen Tipp kann ich dir hier schon mal mit auf den Weg geben – hilft Wikipedia da. Und weil das auch hier so ist, möchte ich dir einmal die Begriffsdefinition einfügen Coaching Persönlichkeitsentwicklung – hier explizit Coaching:

„Der Begriff Coaching wird als Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden (Einzelcoaching, Teamcoaching, Projektcoaching) verwendet. Im Unterschied zur klassischen Beratung werden keine direkten Lösungsvorschläge durch den Coach geliefert, sondern die Entwicklung eigener Lösungen wird begleitet.“

Du siehst also, für den Fall, dass du noch kein erfahrener Hase im Coachingbusiness bist, da ist eine Menge Spielraum vorhanden. Aber – und jetzt kommts: im Coaching geht es besonders darum, dass der Coachee (in diesem Falle Du) von einem Coach (in diesem Fall ich) auf deinem Weg zu einer Lösung begleitet wirst. 

Warum das so wichtig ist, erzähle ich dir jetzt. 

Coaching in Persönlichkeitsentwicklung – was heißt das überhaupt für mich?

Als erstes solltest du wissen, dass ich keinerlei Ausbildung im Coaching in Persönlichkeitsentwicklung absolviert habe. Es gibt zig Möglichkeiten, hunderte von Angeboten und ganz bestimmt auch enorm vieles, das es wirklich wert ist, zu lernen. Das bestreite ich nicht und ich werde dir in einem persönlichen Gespräch gegenüber auch nie etwas anderes erzählen. Ich möchte aber, dass du das weißt, denn für mich steht etwas ganz anderes im Vordergrund. 

Ich bin nämlich der Mensch, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, gemeinsam mit Dir als Coachee Lösungen zu entwickeln, die dich deinem persönlichen und inneren Antrieb näher bringen. Im Laufe der letzten Jahre ist in meinem Leben vieles passiert – relevante Passagen davon werde ich dir gleich noch erläutern. Eben jene Dinge haben mich dazu veranlasst, meine ersten Steps in die Coachingwelt zu machen. Natürlich lasse ich mich selbst von sehr guten Leuten wie Jascha Osterhaus, Ben Ouattara oder Alexandra Richter coachen und weisen.

Ein Coaching in Persönlichkeitsentwicklung ist für mich ein Austausch zwischen Dir und mir in dem es darum geht, dass wir DICH deiner WAHREN Ausrichtung näher bringen. Ich weiß nicht, ob du dieses Gefühl genauso kennst wie ich. Es ist ein unterschwelliges und leicht hemmendes, bedrückendes Gefühl. Fast so als spräche deine innere Stimme zu dir, um dir zu sagen, dass du das, was du gerade tust, nicht wirklich aus Überzeugung tust. Sondern weil du dich „eben dazu entschieden“ hast, es dir von außen aufoktroyiert wurde oder du schlichtweg aus Alternativlosigkeit heraus gehandelt hast. 

Meine Aufgabe ist es, dir zu zeigen, dass du das nicht musst – wenn du nicht willst! Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch etwas in sich trägt, das ihn begeistert. Dabei ist es völlig egal, ob du Jongleur, Schwertschlucker, Baggerfahrer oder Streichholzsortierer sein willst. Solange es tief in dir ein Verlangen auslöst und du weißt, dass es irgendwo versteckt ist, helfe ich dir dabei es zu finden! 

Wo und wie hat mein Weg angefangen?

Meine wohl erste Coachingerfahrung habe ich vollkommen unbemerkt gemacht. Ich habe einen geliebten Menschen in einer der schwersten Phase ihres Lebens begleitet und dafür gesorgt, dass diese Person aus einem so dunklen und tiefen Loch herausgekommen ist wie man es sich nicht wirklich vorstellen kann. Und das alles ohne es selbst zu bemerken. Ich war gerade 18 Jahre alt als meine Mutter erneut an starken Depressionen litt. 

Ich kannte diese Krankheit bereits, da sie sie vor vielen Jahren schon einmal über Jahre hatte. Meine Mutter war fast zwanzig Jahre lang alleinerziehend mit zwei Söhnen, musste Job über Job annehmen, um uns über Wasser zu halten und hatte nie Zeit, um sich mit sich selbst und ihren Problemen zu beschäftigten. Als ihre Krankheit zurückkam, wusste ich mit 18 Jahren nicht wirklich vieles. Weder hatte ich Ahnung im Bereich der menschlichen Psychologie noch verstand ich, was wirklich in ihrem Innersten passierte. 

Jedoch habe ich in meiner Kindheit hoch sensitive Fertigkeiten entwickeln müssen. Lange Zeit gab es einen gewalttätigen Alkoholiker an der Seite meiner Mutter, der meinem Bruder und mir zwar nichts angetan hatte, unserer Mutter gegenüber aber das Übelste der Menschheit zutrug. Ich war also schnell darauf angewiesen zu lernen, wann ein Mensch sich wie verhält und welche Trigger notwendig waren, um bestimmtes Verhalten auszulösen. All das verstand ich aber erst vor wenigen Jahren. 

Meine Mutter hatte sich viele Jahre schon von besagtem Partner gelöst, die Wunden waren aber nach wie vor da. Da sie nicht in der Lage war, alleine zurechtzukommen geschweige denn sich psychologische Hilfe zu holen, stand letztlich ich da. Ich habe tiefen Respekt vor meiner Mutter. Vor dem, was sie geleistet und geschafft hat, damit mein Bruder und ich so aufwachsen konnten wie es war. Wir haben beide das Abitur gemacht und mittels Unterstützung unseres Vaters mangelte es uns selten an Dingen. 

Doch das, was meine Mutter überkam als ich 18 Jahre war, war anders. Doch gemeinsam mit meiner Unterstützung und dem absoluten Einsatz, den ich ihr gegenüber aufgebracht habe, haben wir heute – gute acht Jahre später – einen komplett neuen Menschen erschaffen können. 

Warum erzähle ich dir das? 

Ich habe in dieser Zeit gemerkt, dass mir NICHTS in meinem Leben so unglaublich viel gebracht hat wie die Tatsache, dass ich ihr helfen konnte. Nicht nur weil sie meine Mutter ist und ich sie liebe. Sondern weil ich festgestellt habe, dass Menschen andere Menschen benötigen, um zu wachsen. Und gemeinsam mit den richtigen Fragen, Techniken und Strategien kann jeder Mensch über sich selbst hinauswachsen. Wir sind zu Dingen fähig von denen wir heute noch gar nichts ahnen! 

Nun hat es aber acht Jahre gedauert, ich bin heute 26 und coache seit einiger Zeit Menschen. Ja, das ist ein langer Zeitraum und in dieser Zeit ist enorm vieles passiert. Ich habe zwei Jahre an einer privaten Hochschule Wirtschaftspsychologie studiert (ah, da ist doch die Psychologie), um schlussendlich festzustellen, dass ich ALLES im Leben will nur DAS nicht! Das war eine harte Erkenntnis, schließlich hat das Studium mehr als zwei Jahre meines Lebens und eine ordentliche Summe Lehrgeld gekostet. 

Daraufhin folgte eine lange Zeit zwischen Selbstmitleid und Dunkelheit. Zwar ging es mir nie so schlecht, dass ich mich in meinem Zimmer vergraben hätte, jedoch habe ich am eigenen Leib erfahren wie wichtig ein Sinn im Leben ist. Und in mir keimte es immer und immer wieder auf: Ich möchte anderen Menschen helfen! 

Meinen Lebensunterhalt habe ich über viele Jahre unter anderem durch Poker verdient – ja, das klingt verrückt, ist aber so. Ich hatte viele Freiheiten (und habe sie auch heute noch), die ich damit verbracht habe, mich in dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung zu schulen. Ich habe vor einigen Jahren angefangen Bücher zu lesen, bin auf GedankenTanken gestoßen (von denen ich vermutlich fast jedes Video auf YouTube kenne) und habe mir dauerhaften Input geholt, um mehr und mehr zu verstehen. Was treibt Menschen an, wonach streben wir wirklich, was wollen wir sein? 

Mein Leben drehte sich um wenige Fragen und je mehr ich über das menschliche Verhalten verstand, desto eher machte sich das Verlangen in mir stark, damit nach außen zu gehen. Ich habe schlichtweg bemerkt, dass zu viele Menschen sich etwas vormachen. Sie leben ein Leben, das sie nicht leben wollen. Sie leben es, weil sie glauben, dass sie es müssen. 

Falsch anerzogene Glaubenssätze unserer Eltern, Lehrer und Freunde führen dazu, dass wir nicht mehr an uns selbst glauben. Wir glauben, dass wir „Motivation“ brauchen, um gute Bewerbungen zu schreiben. Dass wir daran gemessen werden, wie viele und welche Diplome wir besitzen. Ob wir Doktor der Medizin oder Volljuristin sind. Das Fass war für mich voll! 

Ich wollte nicht länger akzeptieren, dass wir als Menschen in einem der höchst privilegiertesten Länder der Welt leben ohne uns mal aufrichtige Gedanken darüber zu machen, was wir wollen. 

So entstand mein Podcast: „Motivation is Bullshit“!

Um nach außen zu treten, war der erste Schritt mein Podcast, den ich vor ziemlich genau einem Jahr gestartet habe. Zwar wusste ich, dass Podcasts ein wachsender Markt sind, allerdings habe ich es nicht getan, um damit Geld zu verdienen, bekannt zu werden, sonderlich viel Fame abzustauben oder daraus ein Coaching für Persönlichkeitsentwicklung zu entwickeln. Mir ging es von Anfang an darum, meine Erfahrungen mit Menschen teilen zu können, die ähnlich denken wie ich. Die auch nicht daran glauben möchten, dass wir als Personen darüber definiert werden sollten welche Abschlüsse wir besitzen, sondern darüber, wer und was wir als Menschen sind. Um den Podcast mit Mehrwert zu besetzen, habe ich angefangen Interviews zu führen. 

Mit Menschen aus allen Bereichen: Künstler wie Moderatoren, Musiker oder Fotografen; selbstständigen Unternehmern, Entrepeneuren oder auch Coaches – ich habe nur eine einzige Grundvoraussetzung: du machst dein eigenes Ding und teilst dein Warum mit uns! Getrieben davon, immer mehr Mehrwert nach draußen zu tragen, um so viele Menschen wie möglich daran teilhaben lassen zu können, habe ich viele, viele Interviews im letzten Jahr geführt. 

Ich habe unfassbare Geschichten gehört und bin mehr in die Tiefe gegangen als je zuvor in meinem Leben. Mein Podcast ist und war mein Baby, es ist Spiegel und Feedback zugleich. Menschen teilen ihre Geschichte mit anderen Menschen da draußen, um sie zu inspirieren. 

Denn ich glaube, dass Motivation wirklich Bullshit ist. Warum? 

Es gibt für mich drei Stufen: Motivation > Inspiration > Kreation. Leider glauben wir zu oft, wir bräuchten Motivation, um Dinge wirklich zu erreichen. Um uns weiterzuentwickeln, unser Potenzial zu entfalten und endlich unser eigenes Business zu starten. Aber ich denke, wir brauchen einen Hauch Motivation, um aus dem Quark zu kommen, dann Menschen und Geschichten, die uns inspirieren, um DANN zu kreieren – die höchste der drei Stufen. Denn nur wenn du wirklich etwas kreierst, ist es getan. 

Ein Jahr lang habe ich mir die Zeit genommen die Erfahrungen zu sammeln. Wissen anzuhäufen und von Menschen zu lernen, die schon weit auf ihrer Reise gekommen sind oder gerade am Anfang stehen. Ich habe dir weiter unten eine Liste der Personen angelegt, mit denen ich bereits Interviews geführt habe. Suche dir gern einige heraus, die für dich interessant klingen und lass dich verzaubern von der Macht dieser Stories!

Abschließend gebe ich dir meine drei persönlichen Favoriten, die mir wirklich extrem viel gebracht und mich vorangetrieben haben: 

1.) Jascha Osterhaus

2.) Ben Ouattara

3.) Alexandra Richter 

Am Ende bleibt mir noch zu sagen: 

Ich hoffe, du konntest einen Eindruck davon gewinnen, warum ich tue, was ich tue. Wenn auch du in deinem Leben an einem Punkt stehst von dem du glaubst, der Blick von außen kann dir helfen oder du möchtest dich weiterentwickeln, dann kontaktiere mich gerne! Du kannst auch direkt ein kostenloses und komplett unverbindliches 30 Minuten Kennlern-Coaching buchen – wir sprechen dann gemeinsam darüber, wie und wo ich dir zur Seite stehen kann. Ich bin mir sicher, dass in jedem Menschen etwas schlummert. Und gemeinsam wecken wir es auf! 

In freudiger Erwartung und Liebe,

Christoph Heribert von Meyer.

Feedback zum „Coaching in Persönlichkeitsentwicklung“ von Leo.

Bitte gebt mir Feedback für mein Coaching in Persönlichkeitsentwicklung und bewertet meinen Podcast auf iTunes – ich würde mich sehr darüber freuen!

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